Vereinsgeschichte
Auf Anregung des damalige Bürgermeister Heinrich Löhr wurde im März 1932 die Feuerwehr gegründet. Bei den notwendigen Anschaffungen wurde die Wehr vom Kreis unterstützt. Vorhandene Geräte wurden instand gesetzt und die Ausbildung fand an einer 40 Jahre alten Saug- und Druckspritze statt. Bald war die neue Wehr im Einsatz.
Bis 1938 wurden eine ausziehbare Zehnmeterleiter und Motorspritzen angeschafft. 1939 zogen einige Feuerwehrleute in den Krieg. Die noch bestehende Wehr musste, nach Fliegerangriffen, mit Hilfe von Freiwilligen zum Einsatz. Nach dem Krieg wurde ein Neuanfang gemacht. Benzin, Schlauchmaterial und sonstiges Gerät gab es nur auf Kreisbezugsscheine, aber eine Gemeinschaft, die in Notzeiten enger zusammenrückte, meisterte auch diese Probleme.
Es gab eine neue Motorspritze, die TLS, mit luftbereiftem Anhänger, und der Ausbildungsstand stieg mit dem Ankauf der Geräte. 1970 entstand ein neues Feuerwehrgerätehaus und im Frühjahr 1971 gab es ein modernes Löschfahrzeug, ein LF 8 mit Schlauchanhänger, Atemschutzgeräten, Schaumlöschanlage, Hebe- und Rüstfahrzeug.
Am 9.3.1973 wurde die Jugendfeuerwehr, für Kinder ab 10 Jahre, gegründet und 1974 wurde erstmals eine Erste-Mai-Wanderung durchgeführt. 1982 feierte die Feuerwehr ihr 50 jähriges Jubiläum.
Im Jahr 1982 erhielt Rückershausen einen Rüstwagen RW 1 über die Landesbeschaffung des Landes Hessen. Durch nicht unerhebliche Beisteuerung von Eigenmitteln konnte später eine Rettungsschere, ein Be- und Entlüftungsgerät, sowie ein Mannschaftstransportfahrzeug angeschafft werden. Und durch großen Einsatz aller Beteiligter erhielt die Feuerwehr 1993 eine LF 8/6.
Die Wehr hatte sich bei den verschiedensten Einsätzen zu bewähren. Beispielhaft sind hier der Großbrand im Ortskern von Kettenbach, Brand im Industriepark Passavant, der zweitägige Einsatz beim „Jahrhunderthochwasser“ und der Gefahrguteinsatz Biostufe 3 in der Sandersmühle genannt. Weiterhin bei Bränden an Wohnhäusern und Scheunen, dem Sägewerk, am Fischteich, bei Autobränden und Unfällen, bei Katastropheneinsätzen und nicht zuletzt bei Schneebruch, Sturm, und bei Einsätzen am Mineralbrunnen - die Feuerwehr ist im Einsatz, in Aarbergen und Umgebung.
Bei Notfällen immer einsatzbereit, richtet die Feuerwehr zusätzlich noch jedes Jahr die Erste-Mai-Wanderung und ein Grillfest aus. Und auch bei Sondereinsätzen, wie der Spontanorganisation eines Public Viewings für das Endspiel der EM, kann man auf die Feuerwehr bauen.
Für die Zukunft steht die Ersatzbeschaffung für den 25 Jahre alten Rüstwagen RW 1 an, sowie das Projekt „Neues Gerätehaus“.
Die Feuerwehr hat zurzeit 32 aktive Mitglieder und 10 aktive Jugendfeuerwehr-Mitglieder. Wehrführer ist Harald Wölfinger.
